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 Koranwunderwiderlegungen

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kereng






Anmeldungsdatum: 18.11.2006
Beiträge: 414


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BeitragVerfasst am: 11.02.2007 20:17    Koranwunderwiderlegungen Antworten mit ZitatNach oben

In diversen Foren posten Muslime immer wieder angebliche Beweise für die Göttlichkeit des Korans. Das Schema ist meistens: In Sure soundso steht dasunddas, was aber vor 1400 Jahren noch niemand wissen konnte. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, diese Beweise zu widerlegen.
1. Was da steht hat eine andere, näherliegende Erklärung.
2. Was da steht passt nicht wirklich zum wissenschaftlichen Phänomen.
3. Das Wissen ist älter als der Koran.
Ich versuche die Farben der drei Widerlegungen durchzuhalten.
Meistens sind die Beweise so schwach, dass alle drei Widerlegungen möglich sind. Eine davon würde aber jeweils ausreichen.


1 Astronomie, Relativitätstheorie
Hier haben wir das Problem, dass die Koranbeweiser sich nicht festlegen, was mit "Himmel" gemeint ist. Im Korantext ist es eigentlich ziemlich klar, dass der Himmel aus sieben übereinanderliegenden festen Schalen besteht, aber weil das nicht mit der Wissenschaft übereinstimmt, werden die Himmel mal als Universum und mal als Atmosphäre interpretiert.
Das Modell der sieben Himmel stammt aus Babylon, wo die Bewegung der "sieben" Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) damit erklärt wurde, dass sich diese an beweglichen Kugeln befänden. Außenrum das Firmament mit den Fixsternen. Die Griechen verfeinerten dieses Modell mit weiteren Kugeln, die wiederum an den Kugeln drehbar befestigt sind.
Die Juden hatten offenbar weniger Sinn für Mechanik und übernahmen die sieben Himmel als Hierarchie: Sonne, Mond und Paradies unten bis Mitte, Gott im siebten Himmel. So ungefähr steht es auch im Koran.

1.1 Urknall
21.30 Sehen die Ungläubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde vereint waren (als eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie auseinander spalteten?
41.11 Dann umfasste Er in seiner Absicht den Himmel, und er war wie Rauch; Er sagte zu ihm und zu der Erde: Kommt zusammen, willig oder unwillig. Sie sagten: "Wir kommen freiwillig".

Das beschreibt nicht exakt den Urknall. Der Rauch in 41.11 soll die Materie vor der Bildung von Galaxien sein.
http://www.fontaene.de/archiv/nr-25/Ursprung_des_Universums_02.htm führt dieselben Verse als Spaltung des Sonnennebels in unser Sonnensystem an.
Beim Urknall hat die Erde noch nicht existiert.
Sind Himmel und Erde heute überhaupt getrennt? Egal, ob man "die Himmel" als Universum, als Sonnensystem oder als Atmosphäre ansieht, die Erde ist nicht davon getrennt.
In anderen Koranversen wird beschrieben, wie der Himmel emporgehoben wurde (55.7, 79.28.) und dass er eine feste Schale ist (69.16, 78.12). Das passt absolut nicht zum Urknall/Universum.
Die ursprüngliche Einheit von Himmel und Erde kommt in verschiedenen älteren Mythen vor.
Yin und Yang - Chinesische Schöpfungsmythen: Am Anfang gab es nichts als Chaos. Und das Chaos war wie ein Nebel und voller Leere. Plötzlich kam mitten in diesen Nebel ein farbiges Licht. Aus diesem Licht entstanden alle Dinge.
Der Koran steht in der Tradition der Bibel und ihrer Vorläufer, z.B. Enuma Elisch. Dort wird die Meeresgöttin Tiamat getötet und der Körper, also das Meer, in Himmel und Erde zerteilt. In der Bibel (1.Mose 1.6) macht Gott ein Gewölbe und trennt so den Himmelsozean vom irdischen Meer. Das passt auch zu der "Scheidewand zwischen den Meeren", siehe unten.


1.2 Sonnensystem
21.30 Sehen die Ungläubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde vereint waren
41.11 Dann umfasste Er in seiner Absicht den Himmel, und er war wie Rauch;

Sonnensystem passt auch nicht, weil aus dem Rauch "die Himmel" geschaffen werden. Sonne, Mond (und Sterne!) kommen später hinzu (37.6, 71:16). Von der Bildung der Erde oder der Sonne oder Planeten aus dem Rauch ist nicht die Rede.

1.3 Ausdehnung
51.47 Mit (Unserer) Kraft haben wir das Universum erbaut und Wir sind wohl imstande, es auszudehnen.
Es könnte einfach gemeint sein, dass Allah auf die sieben Himmel jederzeit einen achten setzen könnte. Oder dass er den Horizont immer wegschiebt, wenn jemand versucht ihn zu erreichen. Oder dass er den krumpligen Himmel glattzieht. Oder dass er wegen der ständig hinzukommenden Seelen anbauen muss.
In anderen Übersetzungen ist die Ausdehnung schon beendet oder (wie hier) nur möglich.
Bibel, Hiob 9.8 Er allein breitet den Himmel aus ...

1.4 Big Crunch
21.104 An jenem Tage werden Wir den Himmel zusammenrollen wie eine Schriftrolle. Wie Wir die erste Schöpfung hervorbrachten, werden Wir sie wieder hervorbringen. Dies ist für Uns ein bindendes Versprechen; Wir werden es gewiss erfüllen.
39.67 Und sie schätzen Allah nicht nach Seiner wahren Bedeutung ein. Aber die ganze Erde ist am Tage der Auferstehung für ihn nur eine Handvoll. Und die Himmel sind dann in Seiner Rechten zusammengerollt. Preis sei Ihm! (Hoch erhaben ist Er) über das, was sie ihm beigesellen.

Der Himmel "zusammengerollt" soll das jetzt das Universum oder die Atmosphäre sein?
Die Erde ist auch eine Handvoll! Das passt alles nicht zum Zusammenfall in einen Punkt.
Die Theorie, das Weltall werde irgendwann wieder schrumpfen, ist momentan nicht Stand der Wissenschaft.

1.5 Relativität der Zeit
32.5 Er dirigiert den Logos (amr) vom Himmel zur Erde. Hierauf steigt er [sie?, alle?] (wieder) zu ihm auf. (Das vollzieht sich alles) in einem Tag, dessen Ausmaß nach eurer Berechnung tausend Jahre sind.
22.47 ... Wahrlich, ein Tag bei deinem Herrn ist gleich tausend Jahre nach eurer Zeitrechnung.
70.4 Die Engel und Gabriel steigen zu Ihm auf in einem Tage, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre beträgt.

Diese beliebigen Tageslängen kommen den Koranbeweisern auch sehr gelegen, um die Erschaffung von Himmel und Erde in sechs Tagen wissenschaftlich korrekt erscheinen zu lassen.
Das hat aber alles nichts mit der Relativitätstheorie zu tun.
Bibel, 2. Petrusbrief 3.8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

1.6 Bahnen
36.40 Weder hat die Sonne den Mond einzuholen, noch eilt die Nacht dem Tage voraus; und alle schweben auf einer Umlaufbahn.
Es sind offenbar scheinbare Bahnen gemeint, die durch die Erddrehung zustande kommen. Von Planeten ist nicht die Rede.
Hier haben einige nicht nur Planetenbahnen herauszulesen versucht sondern auch, dass alle Himmelskörper eine Eigenrotation haben! Die Bewegung von Sonne und Mond in einem Atemzug zu nennen ist problematisch. Egal, ob man die scheinbare oder die echte Bewegung von Sonne und Mond betrachtet, die Sonne holt den Mond ab und zu ein.
Planetenbahnen waren lange vor dem Koran bekannt (Babylonier, Griechen).

1.7 Sonnenapex
36.38 Und die Sonne läuft einem festen Ort zu, der ihr eignet. Das ist die Anordnung des Mächtigen, des Wissenden.
Gemeint ist wahrscheinlich der Westen, wo die Sonne untergeht.
Die Rotation um das Zentrum der Milchstraße und das Erreichen des Apex stehen im Widerspruch zueinander, was den Koranbeweisern entgangen ist. Mit dem Sonnenapex ist nämlich nur die Richtung gemeint, in die sich die Sonne momentan bewegt. Weil die Sonne für eine Umkreisung über 200 Millionen Jahre braucht, hat sich diese Richtung in den 224 Jahren seit ihrer ersten Bestimmung nicht nennenswert geändert. Der Apex als "Bestimmungsort" ist Unfug.

1.8 Sonnensure
91.1. Waalschschamsi waduhaha
91.2. Waalqamari idha talaha
91.3. Waalnnahari idha dschallaha
...

Jeder der Verse von Sure 91 "Asch Schams" (die Sonne) endet mit "ha", was ein Wunder sein soll, weil die Sonne aus den Elementen Wasserstoff (H) und Helium (He) besteht.
Tatsächlich enden die Verse nicht mit dem Buchstaben "h" sondern mit "a" (Alif als Verstärkung von Fatha), was nicht so gut zu den Elementen Hydrogenium und Helium passt. Der Endreim ist im Koran üblich, bleibt aber selten über eine ganze Sure konstant.
Vielleicht ziehen die Koranbeweiser diesen Beweis zurück, wenn man ihnen erklärt, dass Helium nach Helios benannt ist und Sure 91 so zu einer Ode an den Sonnengott wird.

1.9 Mondwunder
54.1 Die Stunde ist nahe gekommen, und der Mond hat sich gespalten.
Von dort bis zum Koranende sind es 1389 Verse. Jahr 1389 (Islamischer Kalender) entspricht 1969 (Jahr der Mondlandung).
"Gespalten" soll auf die Mitnahme von Mondgestein hindeuten.
Das ist kein Beweis und auch kein Wunder. Wenn man den ganzen Koran auf Ereignisse abklappert (Mondlandung, Entdeckung Amerikas oder des Penicillins, Weltumseglung, Besteigung des Mt Everest, ...) und dann Suren, Verse, Wörter und sonstwas vorwärts und rückwärts zählt, wird man schon irgendwann eine Übereinstimmung mit Datum, Strecke, Namen des Entdeckers usw. finden.
Es wurde auch auf natürliche Art (sehr viel mehr) Gestein vom Mond abgespalten, das als Meteorit auf der Erde landete.
Es gibt da auch ein Märchen (Hadith), Mohammed hätte mit Allahs Hilfe den Mond gespalten, so dass man ihn zu beiden Seiten eines Berges sehen konnte. Fotos von Rissen auf dem Mond sollen der Beweis sein.
Viele Himmelskörper haben Risse, Spalten und Gräben. Die auf dem Mond sind zu kurz, um Spuren einer vollständigen Spaltung zu sein.

1.10 interstellare Materie
15.85 Wir erschufen die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht anders als in gerechter (und sinnvoller) Übereinstimmung; ...
20.6 Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist und was zwischen beiden und was unter dem Erdreich liegt.

Zwischen Himmel und Erde sind vor allem Luft, Wolken, Vögel und Bäume.
Warum sollte das nun was mit interstellarer Materie zu tun haben? Da steht doch nicht "zwischen den Sternen"!
Zwischen den Himmeln treiben sich laut Bartholomäus-Evangelium jede Menge Engel rum.

1.11 sieben Himmel
71.15 Habt ihr (denn) nicht gesehen, wie Allah sieben Himmel geschaffen hat, (die) in Schichten (übereinanderliegen),
Nein, habe ich nicht gesehen!
Das können nicht sieben Schichten der Atmosphäre sein, weil die Sterne am untersten Himmel hängen (37.6).
Das Modell der sieben Himmel stammt von den Babyloniern, siehe oben


2 Geologie, Ozeanografie
2.1 sieben Erden
65.12 Allah ist es, Der sieben Himmel erschuf und von der Erde die gleiche Anzahl. ...
Sind automatisch Erdschichten gemeint?
Man kommt auf jede Anzahl zwischen 4 und 8, je nachdem, was man mitzählt. Z.B. 5 Schichten in http://de.wikipedia.org/wiki/Erdmantel
Die Koranbeweiser machen es meistens ungeschickt, z.B. http://web10.yourwebhosting.ws/Apage/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=180964
1. Schicht: Lithosphäre (flüssig)
2. Schicht: Lithosphäre (fest)
3. Schicht: Asthenosphäre
4. Schicht: oberer Erdmantel
5. Schicht: unterer Erdmantel
6. Schicht: äußerer Kern
7. Schicht: innerer Kern
Demnach leben wir entweder auf flüssigem Gestein oder die Kontinente befinden sich unter dem Meeresboden.

2.2 Eisen
57.25 ... Und wir haben das Eisen herabkommen lassen, das (wenn es zu Waffen verarbeitet ist) viel Gewalt in sich birgt, für die Menschen aber auch (in mancher Hinsicht) von Nutzen ist.
Die Behauptung ist gerne: alles Eisen kam vom Himmel (diesmal äußerer Weltraum) und das konnte keiner wissen.
Aus "von Nutzen" wollten einige schon herauslesen, dass die Notwendigkeit von Eisen im Blut gemeint sei oder das Magnetfeld, das uns gegen Strahlung schützt (das kommt allerdings vom Eisen im Erdkern, welches nicht vom Himmel fiel).
Eisen entsteht nicht im Sonnensystem sondern durch Supernovae. Trotzdem war es von Anfang an im Sonnensystem dabei. Es war viel Eisen im Material, aus dem die Erde entstand. Wo war doch gleich das Wunder? Wenn die ganze Erde aus dem Weltraum kommt, warum dann das Eisen besonders hervorheben?
Eisen aus Meteoriten ist lange bekannt.

2.3 Straussenei oder flache Erde?
79.30 Und Er breitete hernach die Erde aus.
Hier geht es nicht um einen Wunderbeweis sondern die Leugnung der Muslime, dass im Koran die Erde flach sei.
Das Wort "dahaha", behaupten sie, käme von "dahia"="Straußenei" (manchmal auch "duhiya" oder "dahaya") und beschreibe also eine runde Erde. Im online verfügbaren Lane's Lexicon ist aber zu lesen, nicht "Straußenei" sondern "Straußennest" hätte was mit "daha" zu tun (geebnete Sandfläche). Laut religiousgenocide.blogspot.com sagt der Lisan Al Arab dasselbe.
Wenn man von http://www.holyquran.net/quran/chapters/79.html das letzte Wort von Vers 30 ausschneidet und in http://dictionary.sakhr.com/ einfügt, erhält man "daha"="ausbreiten, ebnen". Da diese Übersetzung durchaus sinnvoll ist - wieso sollte man eine bevorzugen, die nicht im Wörterbuch steht?
Umgekehrt kommt "Straußenei" in den Übersetzungen von Pickthall und von der al-Azhar-Universität vor: 37.49. Als ob sie wohlbehütete Straußeneier wären. Dort ist "Straußenei"="bayd" und nicht "dahia".
An die flache Erde wurde übrigens im Mittelalter nur noch von wenigen geglaubt, das nur nebenbei.

2.4 Berge und Wolken
27.87 Und an dem Tage, wenn in den Sur gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allah will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen.
27.88 Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allahs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiss wohl, was ihr tut.
27.89 Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein.

Offenbar ist eine der vielen Katastrophen am Jüngsten Tag gemeint. Siehe auch 52.10, 69.14, 70.9, 73.14, 77.10 und 78.20.
Ein Koranbeweiser sagt, es sei die Kontinentaldrift, ein anderer ist überzeugt, dass 27.88 die Erddrehung beschreibt, weil die Hauptzugrichtung der Wolken ebenso wie die Erddrehung von Westen nach Osten geht.
Fliegende Berge werden auch in der Ramayana erwähnt.

2.5 Berge als Pflöcke
16.15. Und er hat auf der Erde feststehende (Berge) angebracht,
damit sie mit euch nicht ins Schwanken komme, ...
78.7 und die Berge zu Pflöcken?

Zwei Behauptungen: Berge sind wie Pflöcke, weil sie tief unter die Erde reichen; Berge vermeiden Erdbeben.
Dass Berge Erdbeben vermeiden, ist einfach Unfug.
Plöcke sind höher als breit - Berge nicht. Pflöcke wurden von oben in die Erde getrieben - Berge nicht.
Pflöcke reichen tief in die Erde. Das tun die "Wurzeln der Berge" auch, aber ganz anders als von den Koranbeweisern dargestellt. Ganze Gebirge haben eine gemeinsame "Wurzel", auf der sie schwimmen. Nicht ein einzelner Berg sticht in den Erdmantel, sondern unter einem Gebirge ist die Erdkruste dicker. Keine erstaunliche Übereinstimmung mit Pflöcken.
Bibel Jona 2.7 (Einheitsübersetzung) Bis zu den Wurzeln der Berge, tief in die Erde kam ich hinab;

2.6 Meere und Mischung
55.19 Er hat den beiden Gewässern, die einander begegnen, freien Lauf gelassen.
55.20 Zwischen ihnen steht eine Scheidewand, so dass sie nicht ineinander übergreifen.
55.21 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen?

Wahrscheinlich beziehen sich die Verse auf Süß- und Salzwasser, denn wieso sollte eine Schranke bei Gibraltar eine "Wohltat" sein?
Zwischen Mittelmeer und Atlantik soll diese Scheidewand sein. Mal durch Süßwasserquellen, die Cousteau gefunden haben soll, mal durch "Oberflächenspannung".
Tatsächlich gibt es bei Gibraltar einen recht scharfen Übergang zwischen Mittelmeerwasser und Atlantikwasser. Nur verläuft diese Grenze horizontal und begünstigt sogar den intensiven Wasseraustausch.
Die Strömungsverhältnisse waren schon den Phöniziern bekannt, die mit Treibankern in der unteren Strömung gegen das hereinströmende Atlantikwasser aus dem Mittelmeer hinausfahren konnten.
25.53 Und Er ist es, Der den beiden Gewässern freien Lauf gelassen hat zu fließen - das eine (ist) wohlschmeckend, süß, und das andere salzig, bitter; und zwischen ihnen hat Er eine Scheidewand und eine sichere Schranke gemacht.
Dieser Vers (und auch 55.20) wurde mit Flussmündungen und mit der Süßwasserquelle von Bahrain in Verbindung gebracht. Bahrain heißt "zwei Meere" und genau dieses Wort kommt in den Versen vor.
In beiden Fällen liegt jedoch keine Schranke oder Scheidewand vor. Sonst würde sich das Süßwasser ja aufstauen.
Süßwasserbereiche an Flußmündungen waren lange vor dem Koran bekannt (Herodot).
Bibel 1.Mose 1.6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern.


2.7 Dunkelheit im Meer
24.40 Oder (die Ungläubigen sind) wie Finsternisse in einem tiefen Meer: Eine Woge bedeckt es, über ihr ist (noch) eine Woge, darüber ist eine Wolke; Finsternisse, eine über der anderen. Wenn er seine Hand ausstreckt, kann er sie kaum sehen; und wem Allah kein Licht gibt - für den ist kein Licht.
Behauptung: Die Dunkelheit der Tiefsee konnte Mohammed nicht bekannt sein...
Eine Woge mit einer Woge darüber, und darüber eine Wolke. Das hat mit der Dunkelheit in 200m Tiefe nichts zu tun.
Dass das Meer dunkel ist, war lange vor dem Koran bekannt. Es wäre ja auch unlogisch, die Dunkelheit, die den Ungläubigen umgibt, mit etwas zu verdeutlichen, dessen Dunkelheit noch gar nicht bekannt war.

2.8 interne Wellen
24.40 Oder (die Ungläubigen sind) wie Finsternisse in einem tiefen Meer: Eine Woge bedeckt es, über ihr ist (noch) eine Woge, darüber ist eine Wolke; ...
Eine Woge mit einer Woge darüber: "interne Wellen" ist Überinterpretation.
Sich überlagernde Wellen kann man auch an der Meeresoberfläche sehen.
Interne Wellen waren jedem Seefahrervolk lange vor dem Koran bekannt.


3 Biologie, Anthropologie
3.1 Embryologie
23.12 Wir haben doch den Menschen (ursprünglich) aus einer Portion Lehm geschaffen.
23.13 Hierauf machten wir ihn zu einem Tropfen (Sperma) in einem festen Behälter (fie qaraarin makienin).
23.14 Hierauf schufen wir den Tropfen zu einem Embryo, diesen zu einem Fötus und diesen zu Knochen. Und wir bekleideten die Knochen mit Fleisch. Hierauf ließen wir ihn als neues Geschöpf entstehen. So ist Allah voller Segen (fa-tabaaraka llaahu). Er kann am schönsten erschaffen.


In Sure 23 hat wirklich jemand versucht, den Stand der Wissenschaft in den Koran einzubringen. Das war zu jener Zeit die Zwei-Samen-Theorie des Galenos von Pergamon (Galen). Ein Wunder gibt es folglich nicht. Nichts, was man damals nicht gewusst hat und nichts, wozu man ein Mikroskop gebraucht hätte, insbesondere keine Eizelle.
Mit den Hadithen kann man nachweisen, dass es sich wirklich um die Zwei-Samen-Theorie handelt. Mohammeds Ergänzungen zu den halbwegs wissenschaftlichen Koranstellen sind allerdings reiner Aberglauben:

Sahih Muslim, Buch 33, Nummer 6390, ungefähre Übersetzung:
Die Bestandteile eines jeden von euch werden vierzig Tage im Bauch der Mutter als Blut gesammelt. Danach wird es für weitere vierzig Tage ein Blutklumpen. Dann wird es ein Klumpen Fleisch, und vierzig Tage später sendet Allah seinen Engel mit Anweisungen für vier Dinge. Der Engel schreibt seinen Beruf nieder, seinen Todestag, seine Taten, sein Glück und Unglück.
Die jeweils vierzig Tage stimmen mit der wissenschaftlichen Sichtweise der Embryonalentwicklung nicht überein. Tatsächlich hat ein Embryo nach 40 Tagen schon Knochen und einen Kopf, an dem gerade die Augen entstehen. Nach etwa 56 Tagen hat es Finger, Zehen und ein Gesicht, während Mohammed es noch als Blutklumpen bezeichnet. http://www.embryology.ch/allemand/iperiodembry/carnegie07.html

Sahih al-Bukhari, Teil 4, Buch 55, Nummer 546:
... Wenn der Mann mit seiner Frau verkehrt und seinen Erguss als Erster hat, wird das Kind dem Vater ähneln. Wenn die Frau ihren Erguss zuerst hat, wird das Kind ihr ähneln. ...


Sahih Muslim, Buch 003, Nummer 0614:
... Die reproduzierende Substanz des Mannes ist weiß und die der Frau gelb, und wenn sie Verkehr haben und die Substanz des Mannes über die Substanz der Frau überwiegt, wird es nach Allahs Beschluss ein männliches Kind, und wenn die Substanz der Frau über die vom Mann hinzugegebene Substanz überwiegt, wird es nach Allahs Beschluss ein Mädchen. ...

Die englische Version des Hadith vermied das Wort "Samen". Das habe ich in der Übersetzung so gelassen.

Seite 98 der Dissertation von Julia Bummel: "Durch Abd Allah Ibn Mas'ud (32/652-3) ist ein Ausspruch des Propheten überliefert
Der Tropfen des Mannes ist dickflüssig. Aus ihm entstehen die Knochen und die Nerven. Und der Tropfen der Frau ist dünnflüssig. Aus ihm bilden sich das Fleisch und das Blut.
"

Ganz eindeutig wird in diesen Hadithen die Zwei-Samen-Theorie von Hippokrates und Galen vertreten, allerdings mit naiven Ergänzungen und Schlussfolgerungen.

Auch Koranvers 76.2 passt genau zur Zwei-Samen-Theorie:
76.2. Wir haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch (von Sperma) (min nutfatin amschaadschin) geschaffen, ...

Sure 86.5-7 haben islamische Mediziner im Sinne der Zwei-Samen-Theorie zu deuten versucht, indem sie sagten, die Lenden bringen den männlichen Samen hervor und die Brust den weiblichen. Das ist aber sehr frei interpretiert.
86.5. Der Mensch möge doch bedenken, aus was (für einem Stoff) er erschaffen ist!
86.6. Er ist aus hervorquellendem Wasser geschaffen,
86.7. das zwischen Lende und Brustkasten (? taraa'ib) herauskommt.


Für das Wasser, aus dem jeder Mensch in 86.6 erschaffen sein soll, wird dasselbe Wort "ma-in"="Wasser" verwendet wie in 24.45 und 21.30, wo die Erschaffung aller Lebewesen aus Wasser erwähnt wird. Anstatt der wissenschaftlich interessanteren Erkenntnis, dass alle Lebewesen zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, kann dort also auch einfach die Zeugung aus Samen gemeint sein.

Bibel Hiob 10.10 Hast du mich nicht wie Milch hingegossen und wie Käse gerinnen lassen? 11. Du hast mir Haut und Fleisch angezogen; mit Knochen und Sehnen hast du mich zusammengefügt (als Vorgängervers der Embryologie im Koran)

Der Vollständigkeit halber muss auch Professor Keith L.Moore (University of Toronto, Canada) erwähnt werden, der auf allen Wunderseiten als Bürge für die Wissenschaftlichkeit der Koranstellen angeführt wird.
In der 5. Ausgabe seines Buches "The Developing Human: Clinically Oriented Embryology" hat er die Darstellung der Embryonalentwicklung zugunsten des Korans verändert. Er hat sogar eine Sonderausgabe The Developing Human. Clinically Oriented Embryology with ISLAMIC ADDITIONS herausgebracht. Nach heftigen Attacken durch Dianne N. Irving und anderen verschwand der Begriff "pre-embryo", der mit der Lieferung der Seele nach 42 Tagen zu tun haben könnte, in den nächsten Ausgaben wieder.


3.2 Milch
16.66. Wahrlich, auch am Vieh habt ihr eine Lehre. Wir geben euch von dem zu trinken, was in ihren Leibern (ist): Zwischen Kot und Blut (ist) in der Mitte Milch, die denen lauter (und) angenehm ist, die sie trinken.
Wahrscheinlich ist damit gemeint: In der Kuh sind Blut und Kot (beide unrein), und trotzdem kann man (reine) Milch aus ihr bekommen, ohne dass dabei Blut und Kot mitkommen.
Für das Wunder, nämlich dass im Koran die Enstehung der Milch beschrieben ist, braucht man eine spezielle Übersetzung: "eine Trennung zwischen Nahrungsbrei und Blut". Dann kann man mit viel Phantasie herauslesen, dass erst die Inhaltsstoffe der Milch von der Nahrung getrennt werden, und später - nach dem Transport zu den Milchdrüsen - vom Blut getrennt werden.
Bestimmte Inhaltsstoffe wie Laktose und Kasein werden in den Milchdrüsen synthetisiert (?), "Trennung" beschreibt diesen Vorgang nicht korrekt.
Man hat vor dem Koran gewusst, dass Nahrung zu Milch wird und dass das Blut für Transporte im Körper zuständig ist.


4 Geschichte
4.1 Pharao und Haman
40.36. Und Pharao sagte: "O Haman, baue mir einen Turm..."
28.8. ... Pharao und Haman und ihre Heerscharen waren Missetäter.
28.38. Und Pharao sagte: "... so brenne mir, o Haman, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm,

Nachdem diese Verse oft als Fehler im Koran hingestellt wurden weil der biblische Haman weder zeitlich noch räumlich zu Pharao und Moses passt, haben sich die Koranbeweiser die Mühe gemacht, irgendeinen Haman im alten Ägypten zu suchen. In einem Verzeichnis "Die Ägyptischen Personennamen" von Hermann Ranke wurde man fündig. Dort wird auf Walter Wreszinski hingewiesen, der auf einer Grabtür aus dem Neuen Reich im Museum in Wien den Namen "hmn-h" entziffert hat, mit der Bezeichnung "Vorsteher der Steinbrucharbeiter".
So wurde aus dem Fehler ein Wunder. Kein Mensch wusste von diesem engen Vertrauten Pharaos, keiner konnte Hieroglyphen lesen, und doch steht es im Koran!
Nun muss aber ein Vorsteher der Steinbrucharbeiter nicht automatisch ein enger Vertrauter Pharaos sein (nebenbei bemerkt ist Pharao kein Name sondern ein Titel). Ein Vorsteher der Steinbrucharbeiter hat auch nichts mit Ziegeln aus Ton zu tun. Die Heerscharen, die Missetäter waren, sollen das die Steinbrucharbeiter sein?
Man hat also nur irgendeinen "hmn-h" gefunden, der nicht einmal genau zum "hmn" des Korans passt. Man hätte genausogut den falkenköpfigen Gott Hemen nehmen können.

4.1 Ägyptische Plagen
7.130 Und Wir hatten das Volk Pharaos schon mit (Hunger-) Jahren und Fehlernten heimgesucht, damit sie sich ermahnen ließen.
7.133 Und so sandten Wir über sie die Flut und die Heuschrecken und die Läuse und die Frösche und das Blut, lauter deutlichen Zeichen. Sie aber benahmen sich hochnäsig und blieben ein sündiges Volk.

Der Papyrus Leiden 344 (auch Ipuwer-Papyrus) enthält die Schilderung ähnlicher Plagen. Weil er zur Zeit des Korans weder bekannt noch entziffert war, soll das ein Wunder sein. Es gibt Übereinstimmungen, was die Hungersnot und das Blut betrifft. Die Flucht der Sklaven kommt im Koran nicht vor und die Heuschrecken, Läuse und Frösche nicht im Papyrus.
Der Papyrus soll zum späten Mittleren Reich gehören, wohingegen der hmn-h (voriges "Wunder") im Neuen Reich lebte. Dazwischen gab es die etwa hundertjährige Zweite Zwischenzeit. Der Titel Pharao wurde erst im Neuen Reich verwendet. Pharao und hmn-h passen zeitlich nicht mit dem Ipuwer-Papyrus zusammen.
Die Plagen werden auch in der Bibel erwähnt.

4.3 Die Römer werden siegen
30.2. Die Byzantiner (ar-Ruum) sind besiegt worden
30.3. im nächstliegenden Gebiet. Aber sie werden, nachdem sie besiegt worden sind, (ihrerseits) siegen,
30.4. in etlichen Jahren. Allah steht die Entscheidung zu (li-llaahi l-amru). (So war es) von jeher und (so wird es auch) künftig (immer sein). An jenem Tag (wenn den Byzantinern der Sieg zufällt) werden die Gläubigen sich darüber freuen

Diese Sure soll zwischen 615 und 620 verkündet worden sein. Die Byzantiner hatten einige Niederlagen gegen die Sassaniden hinnehmen müssen. Im Jahr 622 hat Kaiser Herakleios einen bedeutenden Sieg errungen, der nach Ohlig sogar den Beginn der islamischen Zeitrechnung darstellt (also nicht die Hidschra).
Ein Problem bei dieser Prophezeiung ist, dass sich nicht nachweisen lässt, sie wäre älter als ihre Erfüllung.
Außerhalb des Korans wird dieselbe Prophezeiung dem zunächst siegreichen Perserkönig Chosrau II in den Mund gelegt. Unklar bleibt, ob es sich um einen Ausdruck der Hoffnung (An jenem Tag werden die Gläubigen sich freuen), einen politischen Schachzug oder eine Fälschung handelt, die erst nach 622 verfasst wurde. Ohlig, Der frühe Islam, S.20-22; Reinink, Syriac Christianity, IV, S.158-160
Herakleios ist übrigens auch das Vorbild für Thulqarnain in 18.83ff. Dort wird die Syrische Alexanderlegende erzählt.


(wird noch vervollständigt und mit anderen Sammlungen abgeglichen)


Zuletzt bearbeitet von kereng am 03.07.2010 18:17, insgesamt 11-mal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 12.02.2007 12:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Eine sehr lobenswerte Analyse!

Man fragt sich ja sowieso, warum all diese islamischen "Erkenntnisse" über die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge den Muslimen nicht von jeher einen Wissens- und Technikvorsprung verschafft haben.

Schließlich sind Mohemmmeds "Weisheiten" schon seit 1400 Jahren bekannt, die moderne (empirische und experimentelle) westliche Naturwissenschaft aber erst 300-400 Jahre alt.

Statt aber einfach einzusehen, dass es genau diese Loslösung des rationalen Verstandes von religiöser Umklammerung war, die uns unser heutiges Wissen ermöglicht hat, suchen die Musels die Welterklärung in einer Zeit, die weder von der Komplexität des Mikro- noch des Makrokosmos auch nur den Hauch eines Schimmers hatte.

Lachhaft, peinlich, unwürdig! Embarassed

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cuidada






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BeitragVerfasst am: 12.02.2007 14:08    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo kereng,

danke für die vorläufige Zusammenfassung!

Zu diesem Vers:
36.40 Weder hat die Sonne den Mond einzuholen, noch eilt die Nacht dem Tage voraus; und alle schweben auf einer Umlaufbahn.

und diesem:
36.38 Und die Sonne läuft einem festen Ort zu, der ihr eignet. Das ist die Anordnung des Mächtigen, des Wissenden.

Die naheliegendste "Interpretation" ist wohl jene, dass man die Verse genauso nimmt, wie sie da stehen: wortwörtlich. Ohne irgendwelche mystischen Erklärungsversuche steht da: die Sonne und der Mond schweben auf einer Bahn um die Erde.... die Sonne läuft (regelmäßig = gemeint täglich, wahrscheinlich) auf einen Ort zu...

Hier wird für mich deutlich, dass Mohammed keine Ahnung von vielen astronomischen Erkenntnisse von vor bereits fast 1000 Jahren davor hatte (und sein Allah offensichtlich auch nicht). Für ihn steht die Erde fix und Mond und Sonne bewegen sich: das entspricht ja auch dem Wissen, dass der Durchschnittsmensch zur damaligen Zeit hatte.

Zu den 7 Himmeln:
die sind auch schon abgeschrieben - zahlreiche Kulturen und Religionen haben die 7 wohl als eine Art "magische" Zahl für alles mögliche verwendet. Auch im Judentum existieren schon 7 Himmel.
Hier ein Link zum Thema 7: http://sungaya.de/schwarz/allmende/zahlen/7.htm

7 Himmel v.a. auch wegen der bekannten bzw. sichtbaren Planeten/Gestirne: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn

Klar, ohne gescheite Teleskope waren Uranus und Neptun nicht sichtbar. Aber dass Allah von denen nichts gewusst hat...???? Und vom guten Pluto, dem man jetzt auch noch den Planetenstatus aberkannt hat, wohl auch nichts.

Gruß
Cuidada

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

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kereng






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BeitragVerfasst am: 12.02.2007 22:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo cuidada,

ich hatte ja schon unter "1 Astronomie" geschrieben, dass die sieben Himmel ein entstelltes Relikt teils ausgeklügelter teils religiös begründeter Vorgänger sind.
Die Planeten kommen, wenn überhaupt, nur in 81.15 vor Wahrlich, Ich schwöre bei den rückläufigen Sternen.

Klar, mit den Bewegungen der Gestirne sind im Koran immer die scheinbaren gemeint, wie sich sich dem Beobachter auf der Erde darstellen. Die Sonne holt den Mond jeden Monat ein, aber weil man den Mond dabei, so nah an der Sonne, nicht sehen kann, merkten die Koranautoren das nicht.

Wenn die Koranbeweiser behaupten, die Darstellung des Himmels stehe in Einklang mit der modernen Wissenschaft, übersehen sie geflissentlich, dass sie mit einem antiken Weltbild noch viel besser harmoniert.

Noch was Allgemeines zu meinen Untersuchungen. Größtenteils sind sie überflüssig. Ich gehe immer wieder den Korantrollen auf den Leim und vertiefe mich in Nachforschungen anstatt einfach zu sagen "da steht nichts vom Urknall". Nur im Falle der Embryologie war eine ausführliche Quellenanalyse notwendig.

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KnightMove






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BeitragVerfasst am: 12.02.2007 22:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Diese Seite glaubt noch an die wissenschaftlichen Wunder:

http://www.islam-guide.com/de/ch1-1-a.htm

Putzig, wie sie den Embryo mit einem gekauten Stück Kaugummi vergleichen. Laughing Laughing Laughing

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cuidada






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BeitragVerfasst am: 12.02.2007 22:53    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo kereng,

generell steht im Koran nichts, was irgendwie wissenschaftlich was Neues gewesen wäre. Und viel, das angeblich da steht, steht überhaupt nicht dort.

Hier hab' ich noch etwas für Dich und Deine Forschungen:
(falls Du es nicht ohnehin schon bemerkt hast)
Schöpfung:

Sure 41, Vers 9-12:
"Sprich: ""Leugnet ihr Den wirklich, Der die Erde in zwei Tagen schuf?"
"Und Er gründete in ihr feste Berge, die sie überragen, und segnete sie und ordnete auf ihr ihre Nahrung in richtigem Verhältnis in vier Tagen - gleichmäßig für die Suchenden"
"Seine Allmacht wandte sich dem Himmel zu, der noch Rauch war."
"Er vollendete die sieben Himmel in zwei Tagen und gab jedem Himmel seine Bestimmung ein."

Rechne mal: 2 Tage für die Erde, 4 Tage für die Berge und die Nahrungsmittel, 2 Tage für die 7 Himmel = 8 Tage gesamt

Aber - siehe hier:
Sure 7, Vers 54
"Euer Herr ist Gott, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf. Dann übernahm Er thronend die Macht."

Frage mich, wie die "Korantrolle" das erklären?

Dann, die Zeitspanne von "einem Tag":
Sure 32:6: "Er verfügt über alles vom Himmel bis zur Erde, und alles steigt wieder zu Ihm empor an einem Tag, der tausend Jahren eurer Zeitrechnung entspricht."

Ein göttlicher Tag sind also 1000 Jahre. Auch ein bißchen mickrig natürlich in Betrachtung der Erdzeitalter.

Aber:
Sure 70:4: "Zu Ihm steigen die Engel und Gabriel in einem Tage hinauf, was fünfzigtausend Jahren eurer Rechnung entspricht."

Wahrscheinlich kamen Mohammed die 1000 Jahre doch irgendwie popelig vor Wink

Gruß
Cuidada

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Llana






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BeitragVerfasst am: 13.02.2007 01:50    Islam vs Evolutionstheorie Antworten mit ZitatNach oben

Sehr schöne Aufstellung, super!

Und hier noch eine Betrachtung zum Verhältnis
Islam / Evolutionstheorie:
http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/kpohly/Islam.htm

Bemerkenswerte Erkenntnis (auch der benutzten Taqiya-Taktik)
darin:
Zitat:
>Eine nicht nur bei Bucaille verwendete Technik besteht darin, selektiv abweichende oder kritisch zurückhaltende Positionen von Biologen zu zitieren, um die "materialistische" Evolutionstheorie als unter Biologen umstritten darzustellen.

Die Mehrzahl der Versuche, die Übereinstimmung von Wissenschaft und Glaube zu begründen, erweisen sich bei näherer Betrachtung als scheinhaft.<


Doku aus islamischer Sicht versuchter Evolitionswiderlegungen :
http://wwwuser.gwdg.de/~mriexin/EvolutionIslam.html

(incl. des so gelerten Künstlers und Universalwissenden Harun Yahya (Adnan Oktar))

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kereng






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BeitragVerfasst am: 13.02.2007 19:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo cuidada,

die Tagesanzahlen wirken allerdings nicht schlüssig, lassen sich aber mit dem Hinweis retten, ein Tag sei eben beliebig lang. Zu 2+4+2=6 habe ich auch gelesen, dass Allah schon mit den Himmeln angefangen hat, als die Erde noch nicht fertig war, also parallel gearbeitet hat.

Für die Zeit vom Urknall bis zum Erscheinen des Menschen würde man ziemlich viele Tage zu je 50000 Jahren brauchen, aber, ob nun 50 Tausend oder 10 Milliarden ist wohl auch egal.

Gabriel soll 50000 Jahre zum Aufstieg in den Himmel brauchen. Mit Mohammed zusammen schaffte er es in einer Nacht, aber da hatten sie ja auch den Buraq als Reittier. Die Seelen für Embryos hat Gabriel sicher immer als großen Vorrat bei sich, denn zwischen zwei Babys schafft er es doch nicht mal in den ersten Himmel und zurück.

Die Reihenfolge "erst Erde dann Himmel" in (2.29 und 41.9-12) widerspricht sich mit "erst Himmel dann Erde" in (79.30), aber das wird mit dem Hinweis entschuldigt, dass "thumma" nicht unbedingt "dann" heißen muss sondern notfalls auch "außerdem". (Das Wörterbuch dictionary.sakhr.com weiß nichts davon.)
Maududi: "After that He spread out the earth" does not mean that Allah created the earth after the creation of the heavens, but it is a style of expression ...
... it would be wrong to interpret "then He turned to the heaven" to mean that first He created the earth, then set mountains in it, then arranged blessings and provisions of food in it, and then, at the end, He turned towards the creation of the universe.

11.7. Und er ist es, der Himmel und Erde in sechs Tagen geschaffen hat, während sein Thron (bis dahin) über dem Wasser schwebte, damit er euch (Menschen) auf die Probe stelle (und sehe), wer von euch am besten handelt. Und wenn du sagst: Ihr werdet nach dem Tode auferweckt werden, sagen diejenigen, die ungläubig sind: "Das ist ganz offensichtlich Zauberei."
Selbstverständlich würde ich nicht sagen: "Das ist ganz offensichtlich Zauberei" sondern: "Das stimmt nicht". Aber eigentlich möchte ich mal wissen, was beim Urknall das Wasser zu suchen hat (nach Paret sogar schon vorher). Das klingt ganz wie Genesis, 1.1.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.


@KnightMove
auf der von dir angegebenen Seite wird die 5. Ausgabe von Moores Buch als Referenz genannt. Nach Dianne N. Irving ist in späteren Ausgaben wieder was von den Koran/Hadith-Anklängen verschwunden. Wurde Moore nur für eine Veröffentlichung von den Wahabiten bezahlt?

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BrezelHaHaHaLustig






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BeitragVerfasst am: 13.02.2007 20:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« kereng » hat folgendes geschrieben:
auf der von dir angegebenen Seite wird die 5. Ausgabe von Moores Buch als Referenz genannt. Nach Dianne N. Irving ist in späteren Ausgaben wieder was von den Koran/Hadith-Anklängen verschwunden. Wurde Moore nur für eine Veröffentlichung von den Wahabiten bezahlt?
Qur'anic Embryology
by Dr. Yusuf Needham and Dr. Butrus Needbeer

In dem Artikel steht näheres zu Keith L. Moore und seinen Anmerkungen zur koranischen Embrylogie. In einer jüngeren Ausgabe von The Developing Human geht er kurz auf islamische Embryologie ein und verweist darüber hinaus auf einen Aufsatz von Basim Musallam, der die Aussagen im Koran in einen historischen Kontext stellt (Galen etc.), also der Behauptung eines wissenschaftlichen Wunders widerspricht.

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cuidada






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BeitragVerfasst am: 13.02.2007 21:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« kereng » hat folgendes geschrieben:
Hallo cuidada,

die Tagesanzahlen wirken allerdings nicht schlüssig, lassen sich aber mit dem Hinweis retten, ein Tag sei eben beliebig lang. Zu 2+4+2=6 habe ich auch gelesen, dass Allah schon mit den Himmeln angefangen hat, als die Erde noch nicht fertig war, also parallel gearbeitet hat.

Für die Zeit vom Urknall bis zum Erscheinen des Menschen würde man ziemlich viele Tage zu je 50000 Jahren brauchen, aber, ob nun 50 Tausend oder 10 Milliarden ist wohl auch egal.


Kereng, ich glaube, so genau darf man das nicht nehmen... Wink Gott war erschöpft - ist ja klar, da kann man sich schon mal vertun.

Zu den Schöpfungstagen gibt es aus einem Hadith noch einen weiteren Widerspruch (Sahih Muslim, 39,6707). Mohammed soll wie folgt erklärt haben:

"Allah erschuf die Erde am Samstag, die Berge am Sonntag, die Bäume am Montag, die Dinge, die Mühe mit sich bringen am Dienstag, das Licht am Mittwoch, die Tiere am Donnerstag, Adam am Freitag."

Von den Himmeln ist hier überhaupt nicht die Rede (was die gleichzeitige Schöpfung eher ausschließt), aus den zwei Tagen für die Erde wird plötzlich ein Tag (der Samstag). Auch stellt sich natürlich die Frage, wie die Bäume (=Pflanzen) die immerhin zumindest 1000 Jahre (für den Dienstag) ohne Licht überlebt haben sollen....

Aber das wird Mohammed vielleicht auch nicht so ganz klar gewesen sein - die Sache mit der Photosynthese.

Generell gilt auch für den Schöpfungsmythos: in der Hauptsache abgeschrieben. Du erinnerst Dich vielleicht an die 6 Tage in der Bibel, mit dem 7., an dem Gott sich dann von den erschöpfenden Tätigkeiten ausgeruht hat.

Ursprünglich kam die 6-Tages-Schöpfung schon aus dem Zoroastrismus.

Und zu den 1000 (oder meintwegen 50000) Jahren zwischen der Erschaffung der Tiere und Adam, würde mein kleiner Sohn wieder fragen: "Und wann haben dann die Dinosaurier gelebt?"

Cuidada

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kereng






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BeitragVerfasst am: 14.02.2007 08:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo cuidada,

die Hadithe müsste ich noch weiter auf ihre Aussagen zu den Wunderstellen untersuchen. Die wenigen nur-Koraner wird das kaum beeindrucken, aber die Sunniten sagen sogar, nur Mohammed dürfe den Koran interpretieren.

Auf der Seite beconvinced.com wird behauptet, der Koran sei viel richtiger als die Bibel, wo das Licht und die Pflanzen vor der Sonne da sind. Mir war schon aufgefallen, dass auch im Koran die Sonne erst spät dazukommt, was beconvinced.com verschweigt.

Link:
http://www.beconvinced.com/en/article.php?articleid=0063&catid=04&subcatname=Miracles Of The Quran
Gibt es einen Trick, URLs mit Sonderzeichen klickbar zu machen?

@Brezel
Danke für den Link, ich hatte ihn schon mal gesehen.

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BeitragVerfasst am: 14.02.2007 10:53    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Aber:
Sure 70:4: "Zu Ihm steigen die Engel und Gabriel in einem Tage hinauf, was fünfzigtausend Jahren eurer Rechnung entspricht."

Angeblich reiste MoHamMAD selber aber in einer Nacht erst nach Jerusalem (zu einer Moschee, die noch nicht existent war) und dann zu allah und wieder zurück. Rolling Eyes Laughing

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cuidada






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BeitragVerfasst am: 14.02.2007 23:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« kereng » hat folgendes geschrieben:
Hallo cuidada,

Auf der Seite beconvinced.com wird behauptet, der Koran sei viel richtiger als die Bibel, wo das Licht und die Pflanzen vor der Sonne da sind. Mir war schon aufgefallen, dass auch im Koran die Sonne erst spät dazukommt, was beconvinced.com verschweigt.


Hallo kereng,

die Schöpfungsgeschichte im Koran entspricht im Grunde genommen der der Bibel (im Koran wird dann ja sogar dezidiert bestritten, dass Allah sich hätte ausruhen müssen:
"Sind Wir denn durch die erste Schöpfung ermüdet? Nein, aber sie sind in Unklarheit über die neue Schöpfung." (50:15)

Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass Mohammed von Juden und Christen in der Thora und im NT unterwiesen wurde. Er hat zugehört, wenn sie daraus vorgelesen haben, er hat sich selbst vorlesen und daraus berichten lassen. Deshalb auch der Verdacht der Mekkaner, dass "ein normaler Sterblicher" Mohammed's Lehrer gewesen sei, und ganz sicher nicht Allah via Gabriel.

Mohammed verteidigt sich dann im Koran mit folgenden Versen:

"Und Wir wissen fürwahr, daß sie sagen, wer ihn belehrt, sei nur ein Mensch. Die Sprache dessen jedoch, auf den sie hinweisen. ist eine fremde, während dies hier Arabisch ist, deutlich und klar." (16:103) und

"Und jene, die ungläubig sind, sagen: ""Dies ist ja nichts als eine Lüge, die er erdichtet hat; und andere Leute haben ihm dabei geholfen."" Wahrlich, sie haben da Ungerechtigkeiten und Lügen vorgebracht."
"Und sie sagen: ""(Das sind) Fabeln der Früheren: er hat sie aufschreiben lassen, und sie werden ihm am Morgen und am Abend diktiert.""" (25:4-5)

Dieses Abschreiben bzw. Nacherzählen hat natürlich auch zu den gleichen Fehlern geführt: deshalb sind auch im Koran die Pflanzen vor dem Licht da.

Gruß
Cuidada

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Baycan




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BeitragVerfasst am: 19.02.2007 00:54    Re: Koranwunderwiderlegungen Antworten mit ZitatNach oben

« kereng » hat folgendes geschrieben:
Es gibt da auch ein Märchen (Hadith), Mohammed hätte mit Allahs Hilfe den Mond gespalten

Am Tag der offenen Moschee erzählte mir genau das ein Konvertit(!) Shocked - und ich frage mich, wie es angeht, dass sich Menschen, die einen westlichen Bildungsgang genossen haben, einen solchen Quark AKTIV zu eigen machen können! Etwas anderes wäre es ja, wenn sie, von Musel-Eltern aufgezogen, diesen Unsinn als kleine Kinder erzählt bekämen. Aber selbst dann könnte man erwarten, dass sie bei erwachendem Verstand Zweifel daran bekommen, so wie "ungläubige" Kinder irgendwann auch nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben - und zwar auch OHNE dass sich Papi enttarnt hat.

Aber was will man erwarten, wenn Muslime auch das Märchen von Mohammeds Himmelsritt auf einer Art Pferde-Wolpertinger (dem sog. Burâq) zu seinen Propheten-"Kollegen" glauben und den Ort, von dem das edle Ross in die sieben Himmel abgedüst sein soll (die Al-Aqsa-Moschee) entsprechend für "heilig" halten... Rolling Eyes

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savoy





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BeitragVerfasst am: 19.02.2007 10:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Baycan,der wollte dich bestimmt nur zum Lachen bringen.
Ich habe mich schon oft gefragt,ob Mohammedaner die Geschichten um Mohammed für Wahr halten.Spaltung des Mondes,Himmelsritt,das Feilschen mit Allah um die Anzahl der Gebete,usw.Es kann doch eigentlich nicht angehen,das Erwachsene Menschen das alles für tatsächliche Ereignisse halten.Kommen Mohammedaner denn garnicht ins Grübeln,wenn sie Wissenschaftliche oder Geschichtliche Bücher lesen oder Erkenntnisse von diesen Forschungen Hören oder Sehen?Die können doch nicht alles beiseite schieben und sagen das wäre alles nur Hetze,das ist alles Falsch,usw.Auch wundere ich mich immer wieder über Zahlenangaben von Mohammedaner.Z.b. bei den Kreuzzügen.Die gehen immer in die vollen.Ist es denn so schwer die jetztzeit NICHT auf damals zu übertragen?

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