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 Wohin führt der Weg der Türkei?

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SysAdmin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 23677


mali.gif

BeitragVerfasst am: 05.12.2009 11:23    Wohin führt der Weg der Türkei? Antworten mit ZitatNach oben

Unter der politischen Führung des ehemals inhaftierten Islamisten Erdogan scheint in den letzten Monaten eine Tendenz deutlich zu werden, daß die islamische Partei AKP unter Erdogan die Nähe zu zwielichtigen Staaten wie Syrien und dem Iran sucht.

Auch die jüngsten Äußerungen und Boykottaufrufe gegen die Schweiz im Streit um das Minarett-Verbot und die resolute Abgrenzung zu Israel, einem ehemals Verbündeten, zeigen in eine vom Islam dominierte Richtung.

Wie wird die türkische Elite den neuen und gefährlichen Kurs Erdogans aufnehmen?

Inwieweit werden die zunehmenden Kooperationen mit dem Unrechtsstaate Iran die türkische Wirtschaft belasten?

Inwieweit wird der türkische Tourismus unter der Situation leiden?(Ob Schweizer nun noch Lust haben, in der Türkei Urlau zu machen?)

Vielleicht melden sich hier auch einige türkisch-stämmige Benutzer zu Wort.

MfG Admin

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Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

Wolf Biermann

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michaelcollins





Alter: 110
Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 9089
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BeitragVerfasst am: 05.12.2009 11:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

servus admin,

keine zehn pferde und monatelanger gratisurlaub brächten mich dorthin.

mfg
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Viktor Frankl: es gibt nur zwei Rassen: die Anständigen und die Unanständigen

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Zirze




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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 190


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BeitragVerfasst am: 05.12.2009 12:18    Re: Wohin führt der Weg der Türkei? Antworten mit ZitatNach oben

« SysAdmin » hat folgendes geschrieben:
Vielleicht melden sich hier auch einige türkisch-stämmige Benutzer zu Wort.


Mich würde generell deren Meinung mal interessieren...aber wo sind sie nur alle ?

« michaelcollins » hat folgendes geschrieben:
keine zehn pferde und monatelanger gratisurlaub brächten mich dorthin.


Ich war einmal dort....ich brauche es auch kein zweites Mal...

_________________
LG
Zirze

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Lotte




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Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8929
Wohnort: wilder Süden


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BeitragVerfasst am: 05.12.2009 12:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mir hat es in Istanbul im Herbst gut gefallen - über die restliche Türkei kann ich nichts sagen, weil ich dort noch nicht war. Istanbul ist wohl auch eher nicht so typisch als Großstadt - ich hab dort viele Menschen kennengelernt und die wenigsten sind irgendwie religiös.
_________________
Gruß,
Lotte
„Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“ (Steven Weinberg)

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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 72


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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 00:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die Armee hat ja dort immer den Antireligiösen Kurs von Atatürk notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt.
Wäre vielleicht mal wieder nötig...
Natürlich am Besten ohne Gewalt!

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Tosa
Gast










BeitragVerfasst am: 17.12.2009 00:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Militärdiktatur statt Demokratie?

Tosa

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Llana






Anmeldungsdatum: 27.10.2006
Beiträge: 4495
Wohnort: auf dem siebten Hügel obenang


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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 01:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ähnlich wie bei den ersten Anwerbeabkommen, die Auf Druck türk. Interessen zustandekamen

Spoiler: 

Das Anwerbeabkommen mit der Türkei kam - ähnlich wie das erste Anwerbeabkommen, das auf Wunsch Italiens abgeschlossen wurde - auf Wunsch und auf Druck der türkischen Militärregierung zustande. Es wurde bezeichnenderweise federführend durch das deutsche Außenministerium abgeschlossen (und eben nicht durch das deutsche Wirtschaftsministerium). Die Türkei befand sich zu dieser Zeit - nach der Ära von Adnan Menderes - in einer sehr prekären wirtschaftlichen Situation.[1] Eine wirtschaftliche Entlastung sollte durch die Emigration von überschüssigen Arbeitskräften, den dadurch entstehenden Rückfluss von Devisenins Land und eine Modernisierung durch das spätere Mitbringen von wirtschaftlichem Know-How erfolgen [2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutschland_und_der_T%C3%BCrkei

[2]
↑ Gerling, Vera: Soziale Dienste für zugewanderte Senioren/innen: Erfahrungen aus Deutschland, ISBN 9783831128037, S.78.



scheint auch jetzt die Türkei wieder auf einen hohen Bevölkerungsdruck
hin zu marschieren ( 200 mio Leute )
http://www.pi-news.net/2009/12/islam-und-integration/


Die irgendwo anders hin zu verschieben zwecks Islamisierung passt doch
gut ins Konzept von Erdogan et al - auch wenn es zum Nachteil
der schon in der EU lebenden Türken wäre
( erhöhte Transferleistungen insgesamt etc )

_________________
MfG, L

Wenn Gutmenschen-Cretins agieren, gibt's früher oder später Tote und Verletzte.

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ffthink






Anmeldungsdatum: 13.11.2009
Beiträge: 854


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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 01:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Llana » hat folgendes geschrieben:
Ähnlich wie bei den ersten Anwerbeabkommen, die Auf Druck türk. Interessen zustandekamen

Spoiler: 

Das Anwerbeabkommen mit der Türkei kam - ähnlich wie das erste Anwerbeabkommen, das auf Wunsch Italiens abgeschlossen wurde - auf Wunsch und auf Druck der türkischen Militärregierung zustande. Es wurde bezeichnenderweise federführend durch das deutsche Außenministerium abgeschlossen (und eben nicht durch das deutsche Wirtschaftsministerium). Die Türkei befand sich zu dieser Zeit - nach der Ära von Adnan Menderes - in einer sehr prekären wirtschaftlichen Situation.[1] Eine wirtschaftliche Entlastung sollte durch die Emigration von überschüssigen Arbeitskräften, den dadurch entstehenden Rückfluss von Devisenins Land und eine Modernisierung durch das spätere Mitbringen von wirtschaftlichem Know-How erfolgen [2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutschland_und_der_T%C3%BCrkei

[2]
↑ Gerling, Vera: Soziale Dienste für zugewanderte Senioren/innen: Erfahrungen aus Deutschland, ISBN 9783831128037, S.78.



scheint auch jetzt die Türkei wieder auf einen hohen Bevölkerungsdruck
hin zu marschieren ( 200 mio Leute )
http://www.pi-news.net/2009/12/islam-und-integration/


Die irgendwo anders hin zu verschieben zwecks Islamisierung passt doch
gut ins Konzept von Erdogan et al - auch wenn es zum Nachteil
der schon in der EU lebenden Türken wäre
( erhöhte Transferleistungen insgesamt etc )


Ich bin baff, daß man solche Wahrheiten auf Wikipedia findet.

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BEChakotay




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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 14559
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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 01:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Tosa » hat folgendes geschrieben:
Militärdiktatur statt Demokratie?

Tosa


Um Gottes Willen - NEIN!

Aber:
Militärdiktatur statt Islamdominanz - übergangsweise. Auch wenn der Übergang Jahrzehnte benötigt. Hauptsache am Ende steht ein mündiges, gebildetes Volk, welches demokratische Entscheidungen auf der Basis der Menschenrechte trifft.

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Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

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Tosa
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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 02:07    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:
« Tosa » hat folgendes geschrieben:
Militärdiktatur statt Demokratie?

Tosa


Um Gottes Willen - NEIN!

Aber:
Militärdiktatur statt Islamdominanz - übergangsweise. Auch wenn der Übergang Jahrzehnte benötigt. Hauptsache am Ende steht ein mündiges, gebildetes Volk, welches demokratische Entscheidungen auf der Basis der Menschenrechte trifft.


Ein schönes, hehres Ziel. Die Frage ist nur, ob eine Militärdiktatur das leisten kann (und will). Eine Jahrzehnte andauernde Diktatur wird sich, so fürchte ich, verselbständigen. Sie dürfte auch kaum an der Heranziehung eines mündigen Volkes interessiert sein, weil dies das Ende ihrer Herrschaft bedeuten würde. Bisher hat das türkische Militär die Macht immer wieder an die Zivilgewalt abgegeben, aber das muss nicht immer so sein.

Militärdiktatur contra Islamdominanz: Irgendwie erscheint mir die Wahl wie die zwischen Pest und Cholera.

Tosa

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 02:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Tosa » hat folgendes geschrieben:
Militärdiktatur contra Islamdominanz: Irgendwie erscheint mir die Wahl wie die zwischen Pest und Cholera.

Ja, du hast Recht. Aber heute lässt sich die Pest effektiver und leichter bekämpfen, als die Cholera.

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 02:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Außerdem:
Eine Militärdiktatur ist per Definition immer nur ein Provisorium. Sie hat keine eigenständigen Werte, für die sich Generationen von Menschen einsetzen würden. Eine Militärdiktatur berechtigt sich selbst immer nur als Verhinderungsinstrument einer ideologischen Diktatur - mit dem "Argument" der momentanen Macht der destruktiven Waffe.
Keine Militärdiktatur hat 1400 Jahre überdauert - nur weil es eine militärische Überpräsenz in die Waagschale geworfen hätte.

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MotherUndercover




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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 20:33    Re: Wohin führt der Weg der Türkei? Antworten mit ZitatNach oben

« Zirze » hat folgendes geschrieben:
« SysAdmin » hat folgendes geschrieben:
Vielleicht melden sich hier auch einige türkisch-stämmige Benutzer zu Wort.


Mich würde generell deren Meinung mal interessieren...aber wo sind sie nur alle ?

Hier ist jemand, der türkisch-stämmig ist.
Und NEIN(!), ich schreibe das nicht um irgendjemanden zu gefallen.
Ich halte von Erdogge genauso wenig, wie die meisten hier im Forum.
Was den Minarettenverbot betrifft: "thumbs up".
Die in Europa haben keinen blassen Schimmer, was der Islam mit denen vor hat... und wenn sie es wissen: ARMES EUROPA!!!!!!


MFG

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ffthink






Anmeldungsdatum: 13.11.2009
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BeitragVerfasst am: 17.12.2009 23:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Tosa » hat folgendes geschrieben:
« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:
« Tosa » hat folgendes geschrieben:
Militärdiktatur statt Demokratie?

Tosa


Um Gottes Willen - NEIN!

Aber:
Militärdiktatur statt Islamdominanz - übergangsweise. Auch wenn der Übergang Jahrzehnte benötigt. Hauptsache am Ende steht ein mündiges, gebildetes Volk, welches demokratische Entscheidungen auf der Basis der Menschenrechte trifft.


Ein schönes, hehres Ziel. Die Frage ist nur, ob eine Militärdiktatur das leisten kann (und will). Eine Jahrzehnte andauernde Diktatur wird sich, so fürchte ich, verselbständigen. Sie dürfte auch kaum an der Heranziehung eines mündigen Volkes interessiert sein, weil dies das Ende ihrer Herrschaft bedeuten würde.

Tosa


Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Jahrzehnte andauernden Militärdiktaturen und Jahrzehnte andauernden sozialistischen Regierungen?

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Tosa
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BeitragVerfasst am: 18.12.2009 00:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« ffthink » hat folgendes geschrieben:

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Jahrzehnte andauernden Militärdiktaturen und Jahrzehnte andauernden sozialistischen Regierungen?


Kaum, falls Du kommunistische meinst. Auch nicht zwischen Militär-, kommunistischen und "demokratischen" Diktaturen, wie z.B. der PRI in Mexico, die 70 Jahre lang herrschte. Der Unterschied ist graduell, nicht prinzipiell.

Und noch etwas bei dieser Gelegenheit: Die undifferenzierte Subsumierung "der" Linken unter Kommunismus und sonstigem Schlechten wie Autos verbrennen in diesem Forum geht mir auf den Geist. Wenn hier nur gilt, was sich möglichst weit rechts der Mitte befindet, sollten sich Leute, die sich aufgrund ihres sozialen Gewissens als "links" bezeichnen, vielleicht anderweitig umsehen. Dann seid Ihr ja schön unter Euch.

Tosa


Zuletzt bearbeitet von Tosa am 18.12.2009 00:58, insgesamt einmal bearbeitet

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